Opel weitet Südamerika-Geschäft aus: Export nach Kolumbien und Ecuador

Mo, 10/02/2020 - 10:00


 

Rüsselsheim. Opel setzt seine Exportoffensive fort. Der Rüsselsheimer Autobauer weitet sein Südamerika-Geschäft aus und bringt vom Sommer 2020 an Fahrzeuge nach Kolumbien und Ecuador. Dazu hat Opel Vereinbarungen mit den renommierten Importeuren SKBerge und Nexumcorp unterzeichnet, die exklusive Vertriebspartner der deutschen Marke für den kolumbianischen beziehungsweise den ecuadorianischen Markt werden.

Die Marke mit dem Blitz geht in den lateinamerikanischen Nachbarländern mit gleich vier Modellen an den Start: den Erfolgs-SUVs Crossland X und Grandland X sowie den praktischen und komfortablen Transportern Combo Cargo und Vivaro. Opels Bestseller, der neue Corsa, wird in Kürze folgen.

„Kolumbien und Ecuador sind für uns sehr interessante Märkte, die uns zusätzliche Impulse geben werden. Natürlich hilft es uns, dort als deutsche Marke an den Start zu gehen. Denn auch in Südamerika steht German Engineering für Qualität. Und wir können auch in diesen Ländern von der bestehenden PSA-Infrastruktur sowie der sehr positiven Dynamik unserer Schwestermarken profitieren“, sagt Michael Lohscheller, CEO der Opel Automobile GmbH und Mitglied des Vorstands der Groupe PSA. „Selbstverständlich hat für uns auch in den südamerikanischen Märkten profitables Wachstum bei hoher Kundenzufriedenheit absolute Priorität.“

Eine umfassende Exportoffensive ist eine wichtige Säule des Opel/Vauxhall-Strategieplans PACE!, der das Unternehmen zu nachhaltiger Profitabilität führen wird. Ziel ist es, bis Mitte des Jahrzehnts zehn Prozent des Opel-Verkaufsvolumens außerhalb des europäischen Kernmarktes zu realisieren. Dazu stärkt die Marke ihre Präsenz auf den Exportmärkten in Asien, Afrika und Südamerika, auf denen sie bereits vertreten ist. Zudem wird sie bis 2022 mehr als 20 neue Exportmärkte erschließen. So hat Opel gerade sein Comeback in Russland gefeiert.