2005-06-29

 

Opel weiht neues Gebäude der Werksfeuerwehr ein

·       Moderner Komplex mit Platz für sieben Löschfahrzeuge

·       Werksfeuerwehr, Werkssicherheit und Arbeitssicherheit unter einem Dach

·       Vorbildlicher Brandschutz bei Opel

 

 

Rüsselsheim.  Nach nur einjähriger Bauzeit hat Opel heute das neue Gebäude der Werksfeuerwehr und Werkssicherheit feierlich eingeweiht. Mit 3,5 Millionen Euro lagen die Kosten gut 200.000 Euro unter der ursprünglich veranschlagten Bausumme. Der Neubau ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Werksfeuerwehr. Er entspricht den modernsten Grundsätzen einer Feuerwache, so dass die Sicherheit auf dem Werksgelände auch künftig gewährleistet ist. Opel-Personalvorstand Norbert Küpper sagte anlässlich der Einweihung: „Mit diesem hochmodernen Gebäude ist unsere Feuerwehr – wie schon seit fast einhundert Jahren – auf dem neuesten Stand der Technik. Denn innovative und moderne Technik zeichnen die Marke Opel aus – nicht nur unsere Autos.“

 

Jeder Einsatzort im Werk innerhalb von fünf Minuten erreichbar

 

Auf insgesamt rund 4.300 Quadratmetern sind nun die Abteilungen Feuerwehr, Werkssicherheit und Arbeitssicherheit unter einem Dach versammelt. Zentral gelegen, bietet der Komplex viele wesentliche Erleichterungen in der täglichen Arbeit. Die Kommunikationswege wurden verkürzt und ein effizienterer Einsatz der Mitarbeiter ermöglicht. Jeder Einsatzort am Standort des Opel-Werksgeländes wird wie gesetzlich vorgeschrieben spätestens innerhalb von fünf Minuten vom neuen Standort aus erreicht.

 

Im Erdgeschoss stehen auf einer Fläche von über 1.600 Quadratmetern insgesamt sieben Stellplätze für Löschfahrzeuge und ein Reserve­stellplatz für ein Rettungsfahrzeug des Werksärztlichen Dienstes zur Verfügung. Neben dem Einsatz in Notfällen gehören vor allem der vorbeugende Schutz vor Bränden sowie der Objektschutz einschließlich der Verkehrsüberwachung zum ständigen Aufgabenbereich der 242 Mitarbeiter. In jedem Jahr rücken die Feuerwehrfahrzeuge mehrere hundert Male auf dem Rüsselsheimer Betriebsgelände aus, meistens handelt es sich jedoch nur um kleinere Feuer wie brennende Müllcontainer oder Kabelbrände. Von großen Bränden blieb Opel dagegen seit vielen Jahren verschont, was vor allem ein Resultat des vorbeugenden und vorbildlichen Brandschutzes bei der Adam Opel AG ist.

 

Opel-Feuerwehr seit fast 100 Jahren auf der Höhe der Zeit

 

Im Jahr 1911 gründete Opel die werkseigene Feuerwehr nach einem heftig wütenden Großbrand, der damals weite Teile der Rüsselsheimer Fabrikationsanlagen zerstörte. Zu diesem Zeitpunkt war Opel bereits Hersteller von benzingetriebenen Motor- und Lastkraftwagen und trat anschließend auch als Fahrgestell-Lieferant für Feuerwehrfahrzeuge in Erscheinung. Mit den ersten Modellen setzte Opel neue technische Maßstäbe. So wurden die Feuerwehrfahrzeuge schnell auch für Kunden im In- und Ausland interessant.

 

Opel Blitz als unverwüstlicher Allzweck-Lkw

 

Bahnbrechend waren seinerzeit die Tanklöschfahrzeuge TLF 15/43, die ab 1943 überwiegend auf dem Opel Blitz-Allradchassis des Typs 6700 A erstellt wurden. Mit einem Löschwasservorrat von 2.500 Litern waren diese Fahrzeuge nicht mehr auf die Nähe von Hydranten angewiesen.

 

Im Jahr 1952 wurde dann ein neuer „Blitz“ entwickelt, der schnell zum Marktführer aufstieg. Auch Feuerwehrleute schätzten ihn sehr, denn sein Vergasermotor war äußerst robust. Viele dieser Modelle waren noch bis weit in die achtziger Jahre hinein im Einsatz. Auch heute baut Opel über die Opel Special Vehicles GmbH (OSV) Serienautos zu Spezialfahrzeugen für Polizei oder Feuerwehr um – ein weiterhin expandierender Bereich.